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13.02.2017 | Verkehr |

Bürgerinformation Westbahn: Konsensvorschlag wird von 6. - 31. März im Rathaus Leonding ausgestellt

Von Mo, 6. bis Fr, 31. März wird die vorgeschlagene Konsensplanung zum Westbahnausbau während der Amtsstunden im Erdgeschoß im Rathaus Leonding ausgestellt.

In einer Sondersitzung des Gemeinderats präsentierte Bürgermeister Walter Brunner Mitte Januar die vorgeschlagene Konsensplanung zwischen Stadt Leonding und ÖBB für die Tieferlegung und Einhausung der viergleisigen Westbahntrasse durch Leonding.

Der geplante Ausbau der Westbahntrasse beschäftigt die Bevölkerung sowie die politischen Vertreterinnen und Vertreter der viertgrößten Stadt Oberösterreichs seit längerer Zeit. Bereits im Jahr 2003 gab es die erste Diskussion im Gemeinderat. Seit 2011 fanden laufend Verhandlungen und intensive Gespräche zwischen Stadt Leonding, Land OÖ, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie  (BMVIT) und den ÖBB statt.

Die bestehenden zwei Gleise sollen verdoppelt werden und eine Hochleistungsstrecke mitten durch die Stadtgemeinde führen. Neben zusätzlichen Lärmbelastungen und damit verbundenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen geht es vor allem auch darum, die Teilung der Stadt Leonding in Nord und Süd, die ein Zerreißen des Stadtzentrums mit sich bringen würde, zu verhindern. Eine derartige Teilung hätte nicht nur tiefgreifende Veränderungen auf das Stadtbild, sondern zentrale städtische Funktionen würden voneinander abgeschnitten werden. Schulen, Veranstaltungsräumlichkeiten, Sport-, Freizeit- und Einsatzzentren, zum Beispiel der Freiwilligen Feuerwehren, liegen auf beiden Seiten der Bahntrasse. Diese Bereiche stehen in wichtigem Zusammenspiel zueinander. Die neue Bahntrasse darf diese Funktionen nicht zerschneiden. Die Lebensqualität in der Stadt und die weitere Entwicklung Leondings müssen gesichert sein.

 

2017 wird für die Tieferlegung und Einhausung zum Entscheidungsjahr. Die Stadt Leonding hat den Schweizer Fachexperten für Bahntechnik Gerhard Abgottspon und die Städtebauexperten Christian Mayer und Franz Seidl aus Salzburg beauftragt, eine Konsensplanung zwischen Stadt Leonding und den ÖBB, unter der Projektleitung von Franz Hujber, zu konzipieren. Diese sieht die Tieferlegung und Einhausung der Trasse auf einer Strecke von rund 1,4 Kilometern vor. Darauf sollen fünf Hektar Freizeitflächen und Grünbrücken entstehen, auch der vielfach gewünschte Radweg nach Linz könnte hier realisiert werden.

Die Vorstellung der vorgeschlagenen Konsensvariante zwischen Stadt Leonding und ÖBB stieß bei der Bevölkerung auf großes Interesse. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger fanden sich im Stadtsaal ein. Bürgermeister Walter Brunner ist überzeugt, dass dieses Projekt für die zukünftige Entwicklung der Stadt von enormer Tragweite ist. „Das Leondinger Stadtzentrum umfasst den gesamten Bereich von der Straßenbahn am Harter Plateau bis zum Schulzentrum Leonding. Wir sind uns im Gemeinderat einig, dass man dieses Zentrum nicht einfach in einen Nord- und einen Südteil zerschneiden kann. Diese Einhausung mit nutzbaren Grünflächen und Verkehrsverbindungen wird damit zum zentralen verbindenden Element in der Stadtmitte. Für die Umsetzung werde ich mich, wie bisher, gemeinsam mit den Stadt- und Gemeinderäten, mit aller Kraft stark machen.“, so der Stadtchef. Die Pläne werden von 6. bis 31. Märzzur öffentlichen Information der Bevölkerung im Rathaus Leonding ausgestellt.

 

Öffentliche Bürgeranhörung

Ende Januar fand im Kultur- und Sportzentrum Hörsching die öffentliche Bürgeranhörung im Zuge des Verfahrens zur Umweltverträglichkeitsprüfung der von den ÖBB geplanten Westbahntrasse zwischen Linz und Marchtrenk statt. Das von den ÖBB beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) eingereichte Projekt sieht einen viergleisigen Ausbau der Trasse mit Lärmschutzwänden, die das Leondinger Stadtzentrum regelrecht zerschneiden, vor.

 

 Die gemeinsame Konsensvariante zwischen Stadt und ÖBB wird von den ÖBB beim BMVIT zur Umweltverträglichkeitsprüfung durch Einleitung eines Änderungsverfahrens eingereicht werden, sobald die Finanzierung der Mehrkosten für die Untertunnelung und Tieferlegung gesichert ist, so die Zusicherung seitens den ÖBB.

 

Bürgermeister Walter Brunner betonte bei der Bürgeranhörung erneut die enorme Tragweite des Westbahnausbaus für Leonding: „Es geht uns nicht darum, den Ausbau zu verhindern oder zu blockieren, sondern wir wollen für die Stadt Leonding und ihre Bevölkerung eine sinnvolle Lösung umsetzen. Leonding braucht eine Einhausung und Tieferlegung der Bahntrasse. Wir sind dazu bereit ein Drittel der Mehrkosten, das sind 30 Millionen Euro, aufzubringen, um damit zu verhindern, dass unser Stadtzentrum zerschnitten wird.“

 

Auch Rechtsanwalt Oliver Plöckinger, Vertreter der Bürgerinitiative „Impulse Schiene Leonding“, appellierte bei der Anhörung an die Sachverständigen und Mitarbeiter des BMVIT und der ÖBB, die Bedürfnisse der Leondingerinnen und Leondinger im Westbahnausbau zu berücksichtigen. „Natürlich gibt es einen gesetzlichen Rahmen, aber auch die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Bevölkerung spielen bei der Planung eine wesentliche Rolle. Experten, Gutachter und Juristen treffen Entscheidungen für die Menschen, die hier leben. Die Auswirkungen haben aber die Bewohnerinnen und Bewohner zu tragen. Der Slogan der Stadt „Leonding – Schön, hier zu leben“ soll auch weiterhin gelten.“, so Oliver Plöckinger. 

 

Gemeinderatsbeschlüsse für
Finanzierung und Konsensprojekt

Die Mehrkosten für die Einhausung und Tieferlegung wurden mit 90 Millionen Euro berechnet, das sind rund 75 Millionen Euro weniger als bei einer früher vorgestellten Variante. Diese Kostensenkung wurde durch Verkürzung der Tunnelröhren, Veränderung der Höhenlage und Verringerung des Tunnelquerschnitts erreicht. Die berechneten Projektkosten liegen nun in einer greifbaren Dimension und erscheinen für alle Beteiligten realisier- bzw. finanzierbar.

 

Nach dem Stadtrat hat der Gemeinderat am 31. Januar ebenfalls einstimmig den Beschluss gefasst, die 30 Millionen Euro aufzubringen. Auch das vorgeschlagene Konsensprojekt wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Im Leondinger Gemeinderat ist man sich einig, sich auch weiterhin gemeinsam dafür dafür einsetzen, dass die geplante viergleisige Trasse eingehaust und tiefergelegt wird.

 

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