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Fitness- und Motorikstrecke

Großartige Sport- und Freizeitmöglichkeit!

Seit mitte Mai ist die Fitness- und Motorikstrecke im Stadtpark für alle zugänglich!

Wer spielerisch seine Fitness, Geschicklichkeit oder Motorik verbessern möchte, ist im Stadtpark Leonding genau richtig.

Geplant wurde die Fitness- und Motorikstrecke vom Leondinger Sportwissenschafter und ehemaligen Zehnkämpfer Dr. Roland Werthner.

Über 30 Stationen sind in fünf Themenbereichen angeordnet:

In der sogenannten Dehnoase steht an verschiedenen Geräten das Aktivieren und Warmmachen der Muskulatur im Mittelpunkt. An der Kraftstrecke kann mit unterschiedlichen innovativen Outdoorkraftgeräten trainiert werden. Hier befindet sich auch der Calisthenics-Fächer. An diesem Komplexgerät können unterschiedlichste Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt werden. Weitere Highlights sind der vielfältige Motorikbereich mit dem Schwerpunkt Gleichgewichtstraining und weiteren koordinativen Beanspruchungen sowie die Zonen Different Walking und die Balancierstrecke.


Kommen Sie vorbei und probieren Sie die Fitness- und Motorikgeräte selbst aus!

Dehnoase – Dehn-Fünfeck

Beweglichkeitsverbesserung der Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur

Was ist zu tun?

  • Mittelposition unter dem 5-eckigen Dehngerüst einnehmen
  • zwei Dehnschlaufen auswählen und mit linker und rechter Hand ergreifen
  • durch Schritt nach vorne vorsichtig Zugspannung in unterschiedlichen Muskelbereichen erhöhen
  • langsamere Steigerung der Dehnbelastung
  • statisches Dehnen (20-40 Sek.)

Welche Varianten sind möglich?

  • durch Wahl unterschiedlicher Dehnschlaufen werden unterschiedliche Muskelgruppen gedehnt
  • Regelung der Dehnintensitäten durch unterschiedliche Standpositionen und aktives Vorschieben der Hüfte bzw. der Schultern
  • Wechsel zwischen Spannung (4-6 Sek.) und Dehnung 20-30 Sek.

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der Beweglichkeit und Dehnfähigkeit.

Sicherheitshinweis:

  • Aufwärmen vor dem Dehnen
  • langsames Steigern der Dehnintensität über mehrere Trainingseinheiten
  • Gerät und Schlaufen keinesfalls als Kletter- oder Turngerät nutzen

Dehnoase – Dehnschlaufen

Dehnen an den Dehnschlaufen

Was ist zu tun um die Oberschenkel-Rückseite zu dehnen?

  • Auswahl einer etwa hüfthohen Dehnschlaufe
  • Anheben eines Beines
  • Auflegen des fast gestreckten Beines mit dem Fersenbereich in die Dehnschlaufe
  • Dehnung der Oberschenkel-Rückseite durch Vorneigen des Oberkörpers (3 x 10-30 Sek.)

Welche Varianten sind möglich?

  • kontinuierliches Halten einer Dehnposition
  • zunehmende Verstärkung des Dehneffektes durch aktive Muskelarbeit der Antagonisten (stärkeres Vorbeugen)
  • zwischen den Dehnphasen (ca. 20 Sek.) bewusstes Drücken gegen die Schlaufen mit anschließender kurzer Entspannungsphase

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit und die Verbesserung der Dehnfähigkeit der Muskulatur.

Sicherheitshinweis:

  • Aufwärmen vor dem Dehnen
  • langsame Steigerung der Dehnintensität über mehrere Trainingseinheiten

Dehnoase – Dehnmauer

 

Dehnen auf der Dehnmauer

Was ist zu tun für eine Dehnung der Oberschenkel-Vorderseite?

  • Standposition mit dem Rücken zum Gerät
  • Anfersen eines Beines
  • Auflegen des abgewinkelten Beines mit dem Rist auf einem passenden Rundholz der Dehnmauer
  • Dehnung der Oberschenkel-Vorderseite (3x10-30 Sek.)

Welche Varianten sind möglich?

  • kontinuierliches Halten einer Dehnposition
  • zunehmende Verstärkung des Dehneffektes durch aktive Muskelarbeit der Antagonisten (leichte Kniebeuge bzw. Hüfte vorschieben)
  • zwischen den Dehnphasen (ca. 20 Sek.) bewusstes Drücken gegen das Holz mit anschließend kurzer Entspannungsphase

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit und der Dehnfähigkeit der Muskulatur.

Sicherheitshinweis:

  • Aufwärmen vor dem Dehnen
  • Langsame Steigerung der Dehnintensität über mehrere Trainingseinheiten

Dehnoase – Dehnpodest

Hüftbeuger und Adduktoren

Was ist zu tun um den Hüftbeuger zu dehnen?

  • mit dem Rücken (bis zur Hüfte) auf die oberste Fläche des Podestes legen,
  • ein Bein hängt ab der Hüfte frei
  • das andere Bein mit beiden Armen vollständig abgewinkelt zur Brust ziehen
  • die Position ca. 20-30 Sek. halten, dadurch (durch die Schwerkraft) Dehnung des Hüftbeugers
  • Verstärkung: Partner:in drückt das abgewinkelte Bein der liegenden Person dosiert zu dessen Brust und das andere Bein am Oberschenkel nach unten

Was ist zu tun um die Oberschenkel-Innenseite (Beinadduktoren) zu dehnen?

  • im Abstand von ca. 50-70 cm seitlich neben dem Siegespodest (Dehnblock) aufstellen
  • ein Bein seitlich wegspreizen und auf die erste, zweite oder dritte Stufe des Podestes auflegen
  • Schwerpunkt senken (leichte Kniebeuge) bis Zug auf der Oberschenkel-Innenseite spürbar wird
  • Dehnen der Oberschenkel-Innenseite (3x10-30 Sek.)

Welche Varianten sind möglich?

  • kontinuierliches Halten einer Dehnposition
  • zunehmende Verstärkung des Dehneffektes durch aktive Muskelarbeit der Antagonisten
  • zwischen den Dehnphasen (ca. 20 Sek.) bewusstes Drücken gegen das Holz mit anschließend kurzer Entspannung

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit und der Dehnfähigkeit der Muskulatur.

Sicherheitshinweis:

  • Aufwärmen vor dem Dehnen
  • langsames Steigern der Dehnintensität über mehrere Trainingseinheiten

Dehnoase – Drehscheiben

Beweglichkeitsverbesserung der Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur

Was ist zu tun?

  • Einnehmen einer Mittelposition zwischen den Drehscheiben
  • die zwei hängenden Stricke jeweils am unteren Ende mit linker und rechter Hand ergreifen
  • über koordinierte Bewegungen der ausgestreckten Arme und die Weiterleitung über die Stricke die Scheiben in Rotation (Vorwärts- oder Rückwärtsrotation) setzen

Welche Varianten sind möglich?

  • Scheiben gegengleich (ein Arm oben, ein Arm unten) nach vorne rotieren
  • Scheiben gegengleich (ein Arm oben, ein Arm unten) nach hinten rotieren
  • Scheiben parallel nach vorne rotieren
  • Scheiben parallel nach hinten rotieren

Was ist der Trainingseffekt?

  • Verbesserung der Schultermobilisation und der Dehnfähigkeit von Brust-, Schulter-, Rückenmuskulatur
  • Verbesserung der Armkoordination
  • Aktivierung der Rumpfmuskulatur
  • Verbesserung der Körperhaltung

Sicherheitshinweis:

  • Aufwärmen vor dem Dehnen
  • langsame Steigerung der Dehnintensität über mehrere Trainingseinheiten
  • Gerät ist kein Kletter- oder Turngerät!

Calisthenics-Fächer

Was ist das Konzept und die dazugehörigen Aufgaben?

Das Calisthenics-Komplexgerät ermöglicht viele Kraft-, Kletter-, Turn- und Beweglichkeitstrainingsübungen sowie vielfältige Belastungsformen.

Die wichtigsten Gerätemodule:

  • Battle ropes
  • Sling-Gurte
  • Klimmzugstangen
  • Reckstangen
  • Hangelstangen
  • Klettergriffe
  • Kletterstange
  • Ringe
  • Tau
  • Barren
  • Kniebeugenleiter
  • Faszienrolle

Sicherheitshinweise:

  • die Kraft- und Kletterübungen am Calisthenics-Fächer erfordern eine gute koordinative, technische und konditionelle Grundlage
  • viele andere Geräte der Fitness- und Motorikstrecke Leonding können durch oftmaliges Nutzen und Training zur Erlangung der notwendigen sportmotorischen Basis beitragen
  • besonders bei den Kletterübungen anfangs nur niedrige Aktivitäts- und Greifhöhen wählen
  • dieses Gerät eignet sich auch sehr gut für ein Gruppen- und Circuittraining. Die Sicherheitsabstände dabei immer einhalten
  • Trainingspartner:innen können bei gewissen Übungen unterstützend helfen

Bankdrücken

Was ist zu tun?

Auf die horizontale Bank legen, die Schultern sollten in etwa unter der im Sicherungsgerüst hängenden Hantelstange (mit den kleinen Stein-Gewichtsscheiben) zu liegen kommen. Die Hantelstange mit nach oben gehobenen abgewinkelten Armen etwa in Schulterbreite mit den Fingern umgreifen. Anschließend die Hantelstange durch Streckung beider Arme zur Hochstrecke bringen und langsam herunterlassen.

Welche Varianten sind möglich?

  • Kraftausdauertraining (mittleres Tempo über 30 Sek. bis 2 Min.)
  • schnelles explosives Bankdrücken (5-12 Wiederholungen)
  • Querschnittstraining (langsames Hochdrücken und langsames Senken der Hantel, 10-15 Wiederholungen)

Was ist der Trainingseffekt?

Die Kräftigung der Brust-, Schulter- und Armstreckmuskulatur.

Sicherheitshinweise:

  • Verwendung des Geräts ab 14 Jahren
  • Dieses Gerät verlangt eine gewisse Vorerfahrung
  • Falls die Hantel nicht mehr als 5x zur Hochstrecke gebracht werden kann, muss vorher die Maximalkraft und die Technik verbessert werden
  • kontrolliertes Senken der Hantel (kein Fallenlassen!)

Kniebeugenrollwand

Was ist zu tun?

  • Anlehnen mit dem Rücken an der schrägen Rollwand
  • Füße ca. 35-50 cm auseinander auf die 45 Grad geneigte Bodenplatte stellen
  • Füße leicht nach außen gedreht
  • Durchführen von langsamen Kniebeugen, geraden Rücken langsam an der Rollwand nach unten und oben bewegen (rollen).
  • 3-12 Wiederholungen (1-3 Serien)

Welche Varianten sind möglich?

  • Unterschiedliche Winkelstellungen in der unteren Umkehrposition (Viertel-, Halb-, 2/3-, Tief-Kniebeugen)
  • Einbeinige Kniebeugen

Was ist der Trainingseffekt?

Die Kräftigung der Beinstreckmuskulatur (Oberschenkelvorderseite) und Massage der Rückenmuskulatur

Sicherheitshinweis:

  • richtige Ausführung (Knie immer über den Füßen-kein seitliches Ausweichen)
  • bei schwacher Beinstreckmuskulatur keine zu tiefen Kniebeugepositionen einnehmen

Kniebeugenleiter

Was ist zu tun?

  • Kniebeugen für Erwachsene
  • stabile Kniebeugeposition (aufrechter Oberkörper, gerader Rücken, aktivierte Rumpfmuskulatur) unter einer Holz-Querstange einnehmen
  • Erfassen einer Querstange mit den Händen (links und rechts der Schultern). Auflegen der Holzstange auf den Schultern (hinter dem Kopf).
  • Heben des Holzgerüstes (Holzstange liegt auf den Schultern) durch Streckung beider Beine bei aufrechtem Oberkörper und vorgespannter Rumpfmuskulatur
  • Trainingsumfang: 10-15 Wiederholungen sollten möglich sein, sonst ist die Belastung zu hoch. Die Serie 2-3mal wiederholen.

Welche Varianten sind möglich?

  • durch Verkürzung des Abstandes zum Drehpunkt (Auswahl von drehpunktnahen Holz-Querstangen) kann die Gewichtsbelastung erhöht werden
  • Hochdrücken des Holzgerüstes durch Strecken der Armmuskulatur (Nackendrücken)

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der Kraftausdauer, des Muskelquerschnitts, der Explosiv- und Maximalkraft (je nach Belastungshöhe und -dauer) und der Beinstreckmuskulatur.

Sicherheitshinweis:

  • Kniebeugen sind sinn- und wirkungsvoll, sofern die Bewegungstechnik den medizinischen und sportwissenschaftlichen Vorgaben entspricht
  • Bei keiner Erfahrung mit Krafttraining, korrekte Bewegungsform vorher mit Fachperson üben
  • Das Gerät nicht als Klettergerät verwenden!

 

Battle Ropes

Was ist zu tun?

  • Ergreifen der zwei am Boden liegenden Taue an den freien Enden – Anheben der Tau-Enden.
  • durch rhythmisches Heben und Senken der Taue, Erzeugen unterschiedlicher Schwingungen und Wellen

Welche Varianten sind möglich?

  • gleichseitiges und gegengleiches Heben und Senken der beiden Taue
  • Rotieren eines Taus bzw. beider Taue
  • Seitbewegen der Taue
  • hochintensive kurze frequenzorientierte Aktivität (6-12 Sek.)
  • kraftausdauerorientiertes Training (20-90 Sek.)

Trainingseffekt:

Die Verbesserung der Hand-, Arm-, Schulter- und Rumpfkraft, sowie die Verbesserung der allgemeinen Gewandtheit und Rhythmusfähigkeit.

Sicherheitshinweise:

  •  keine Personen im Schwingungsbereich erlaubt
  •  vorsichtiges Steigern der Rhythmusfrequenz

Hängendes Rudern

Was ist zu tun?

Der/die Nutzer:in begibt sich von der hinteren offenen Seite in den Holzrahmen, fasst links und rechts jeweils ein kurzes Eisenrohr und stützt oder legt in Rücklage-Hängeposition die Füße/Beine auf einem querverspannten dicken Schiffstau ab. Aus dem Hängen – mit angespannten Rumpf- und Gesäßmuskeln – wird durch ein zyklisches Armbeugen (Rudern) der gesamte Körper hochgezogen und abgesenkt.

Welche Varianten sind möglich?

  • schnelle Ruderbewegungen über 10-20 Sek. (ununterbrochenes Hochziehen und Senken des Körpers mit sehr hoher Frequenz)
  • dynamisches Kraftausdauertraining 30 Sek.-3 Min. (ununterbrochenes Hochziehen und Senken des Körpers mit mittlerer und niedriger Frequenz)
  • statisches Kraftausdauertraining (Halten einer Position mit angewinkelten Armen in unterschiedlichen Winkelstellungen (30 Sek.-60 Sek.)

Was ist der Trainingseffekt?

Eine Kräftigung der Rumpf-, Brust-, Armbeuge- und Fingermuskulatur.

Sicherheitshinweise:

  • langsames Steigern der Belastungsdauer und der Frequenz
  • Beenden, bevor die Fingerkraft nachlässt
  • bei Übungsende ein Bein vom Tau nehmen und am Boden abstellen. Dann das zweite Bein abstellen und durch Anwinkeln der Arme den Körper hochziehen und wieder eine überwiegend aufrechte Position einnehmen.

Beinkraft am Stein

Was ist zu tun?

  • Einbeinstand auf einem der beiden Steine (Position seitlich zum Holzpfosten mit der Griffstange, das nicht belastete Spielbein befindet sich auf der Seite der Eisen-Griffstange)
  • Ergreifen und Halten der vertikalen Eisenstange seitlich in Brusthöhe
  • Durchführen von einbeinigen Kniebeugen (5-10 WH, dann Beinwechsel)
  • gegengleicher Armeinsatz (linker Arm zu rechtem Bein und umgekehrt)

Welche Varianten sind möglich?

  • Herausspringen aus einer einbeinigen Viertel- bzw. Halbkniebeuge (mit Schwungbein- und Schwungarmeinsatz)
  • einbeiniges Aufsteigen auf den Stein und nachfolgendes Springen nach oben (mit dauerhaftem Griffkontakt zur Stange)

Wichtige Hinweis:

  • auf richtige Ausführung achten (Oberkörper aufrecht, gerader Rücken, Knie exakt über dem Schuh)

Was ist der Trainingseffekt?

Die Kräftigung der Beinstreckmuskulatur (Oberschenkelvorderseite) und die Verbesserung der Explosivkraft und Reaktivkraft.

Wasserskiwand

Was ist zu tun?

  • Aufnehmen des hängenden Seils und des daran befestigten Griffes
  • das gespannte Seil von der senkrechten Kletterplatte wegziehen (Hände am Griff)
  • Körperspannungsaufbau, Griff in Augenhöhe bei gespanntem Seil halten und mit einem Fuß die Platte mit Gegendruck in ca. 50-70 cm Höhe belasten
  • das zweite Bein ebenfalls gegen die senkrechte Platte drücken und dadurch den ganzen Körper mit angespannter (Rumpf)-Muskulatur am von der Platte weggezogenen Seil in starker Rücklage (Wasserskiposition) stabilisieren
  • in Wasserski-Abstütz-/Hängeposition: vorsichtiges Herumwandern auf der senkrechten Platte
  • Betreten (mit den Füßen) aller auf der Platte vorgegebenen farbigen Ziele

Welche Varianten sind möglich?

  • kleine bzw. große Schritte an der senkrechten Wand
  • beidbeinige Sprünge an der Wand
  • hochfrequentes Bewegen der Füße (Tapping) an der Wand

Was ist der Trainingseffekt?

Die spielerische Kräftigung von Rumpf, Schulter und Arme, Gewandtheitsschulung und Koordinationstraining.

Sicherheitshinweise:

  • erste Versuche mit unterstützender Person
  • Voraussetzung für längere und „extremere“ Wanderungen an der Wand ist eine gut entwickelte Rumpf- und Armmuskulatur
  • bei Müdigkeit Versuch beenden, kein abruptes Auflösen der Wasserskiposition
  • kein Abspringen von der Wand
  • nur eine Person am Seil

Jumping To Balls

Was ist zu tun?

  • von einem Balken-Gerüst hängend in ansteigenden Höhen kleine Bälle.
  • mit Anlauf nach oben springen und durch Ausstrecken eines Armes versuchen, einen Ball zu erreichen
  • Welche Sprunghöhe ist erreichbar? Welchen Ball kann man berühren?

Welche Varianten sind möglich?

  • unterschiedliche Anlauflängen
  • einbeinige oder beidbeinige Absprünge
  • Sprünge aus dem Stand

Was ist der Trainingseffekt?

  • Verbesserung der Sprungkoordination und der Sprungkraft

Sicherheitshinweise:

  • Ausführung der Sprünge nur in gut aufgewärmten Zustand
  • langsame Steigerung der Sprunghöhen
  • kontrolliert landen

Different Walking

Was ist zu tun?

  • Bewältigen der unterschiedlichen Segmente mit koordinativen Aufgabenstellungen im langsamen Gehen
  • Unterschiedliche Zielsetzungen für den linken und rechten Fuß
  • abwechselndes, kontrolliertes und exaktes Setzen beider Füße in die jeweils vorgegebenen Zielbereiche (Spuren, Bausteine, Fußstapfen)

Welche Varianten sind möglich?

  • Fixieren der Arme an den Hüften und Bewältigung der Strecke ohne ausgleichende Arme
  • Gleichgewichtsstabilisierung durch Nordic Walking-Stöcke
  • koordinatives Training durch Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Orientierung, Differenzierung, Gleichgewicht, Reaktion und Rhythmus
  • statische und dynamische Gleichgewichtsübungen
  • bewusstes Stören des Gleichgewichts durch einen/eine Partner:in
  • kurzzeitiges Augenschließen

Was ist der Trainingseffekt?

  • Verbesserung der Fuß- bzw. Beinkoordination
  • Aufbrechen von „eingefahrenen Bewegungsmustern“
  • koordinatives bzw. „propriozeptives“ Aufwärmen (Rezeptoren, Sinne)
  • Vorbeugung von Verletzungen

Sicherheitshinweise:

  • klares Bewegungsziel vor Durchführung einer neuen Bewegung (Wo setze ich meinen Fuß hin?)
  • auf ein kontrolliertes Aufsetzen achten
  • zu Beginn Handkontakt zu einer sichernden Person
  • Bewegungssicherheit geht vor Geschwindigkeit

Balancierparcours

Was ist zu tun?

  • kontrolliertes Fortbewegen (Balancieren) auf den schmalen Holzbalken, den eingebauten Wackelbrettern, Federgeräten, Pfosten, Wippen, Seilen und Steinen
  • Bewältigung des gesamten Parcours ohne „Abstieg“ bzw. mit möglichst wenig „Fehlern“
  • Vermeidung von Berührungen mit den verspannten Gummischnüren

Welche Varianten sind möglich?

  • Fixieren der Arme an den Hüften und Bewältigung der Strecke ohne ausgleichende Arme
  • Seitwärts-, Rückwärtsgehen, überwiegendes Belasten des Vorderfußes bzw. der Fersen
  • koordinative Erschwernisse einbauen: z. B. unterschiedliche Schuhe
  • Zusatzaufgaben lösen (z. B. Jonglieren); Reduktion der Sinneswahrnehmungen (u.a. ein Auge schließen); Partner:innenübungen

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der unterschiedlichsten Gleichgewichts- und Steuerungskompetenzen und die Entwicklung einer mehrdimensionalen Koordinationskompetenz.

Sicherheitshinweis:

  • zu Beginn üben der Einzelaufgaben mit Handkontakt zu einer sichernden Person
  • Sicherheit geht vor Geschwindigkeit
  • Bei Ermüdung pausieren bzw. beenden

Gehirnhälften – Bastelstube

Was ist zu tun? 

  • gleichzeitiges Drehen von mehreren unterschiedlichen Scheiben in unterschiedlichen Ebenen und Richtungen mit 2-4 Extremitäten (Arme, Beine, Kopf…)

Welche Varianten sind möglich?

  • Finden von immer neuen Scheiben-Kombination
  • Drehen mit einem oder mehreren Fingern, der Faust, dem Ellbogen, dem Fußballen, der Ferse oder dem Kopf
  • unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten je Scheibe
  • Drehen einer Scheibe mit beiden Händen
  • Einnehmen unterschiedlicher Positionen (Zehenstand, Seitstütz, Liegestützposition…)
  • Finden von kreativen Partner:innenlösungen
  • Blickrichtungen und Kopfhaltungen ändern

Was ist der Trainingseffekt?

Eine Verbesserung der Gehirnleistung, der Arm-Bein- und der Links-Rechts-Koordination, Verbesserung der Raumorientierung, Aufwärmen und die Erhaltung und Verbesserung der neuromuskulären Kompetenz.

Sicherheitshinweise:

  • langsame Steigerung der gleichzeitig benützten Drehscheiben
  • auf ein stabiles Gleichgewicht im Stehen achten
  • bei älteren Menschen sollte eine zweite gleichgewichtssichernde Person mit Direktkontakt unterstützen

Wackellabyrinth

Was ist zu tun?

  • Besteigen der aufgehängten Labyrinthplatte
  • Einnehmen einer ruhigen beidbeinigen Standposition in der Plattenmitte
  • durch Veränderung der Standpositionen und Verlagerung des Körpers Bewegung der Kugel durch das Bodenlabyrinth

 Welche Varianten sind möglich?

  • zu zweit auf der Platte stehen
  • Lösen der Aufgabe im Einbeinstand oder in der beidbeinigen Kniebeugeposition
  • Wettkampf: Wie schnell schaffe ich mit der Kugel eine Runde?

Was ist der Trainingseffekt?

Verbesserung der Koordination (Gleichgewicht) und Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur (insbesondere Fußgelenk und Knie). Auch die Sinne (Propriozeption), speziell im Bereich des Sprung- und Kniegelenks werden gestärkt.

Sicherheitshinweise:

  • vorsichtiges Besteigen und kontrolliertes Verlassen der Platte
  • bei den ersten Versuchen: Handkontakt zu einer sichernden Person
  • max. 2 Personen auf der Platte
  • niemanden von der Platte stoßen

Wackelsitz-/Balancierkreis

Was ist zu tun?

  • Gerät kann sowohl als Sitz- als auch als Balanciergerät verwendet werden
  • Sitzen kann sowohl auf den Platten als auch auf den ebenen Zwischenarealen der kreisförmigen Bank erfolgen
  • das Balancieren kann statisch auf den Platten als auch dynamisch durch das Rund-um-Gehen auf der kreisförmigen Bank erfolgen
  • das wacklige Gerüst im Mittelteil eignet sich zum variantenreichen Sitzen und zum Gleichgewichtstraining

Welche Varianten sind möglich?

  • Rumpftraining im Sitzen: gleichzeitiges Heben der Arme und Beine
  • Sitzen: Zuwerfen eines Balles
  • beidbeiniges oder einbeiniges Stehen: Zuwerfen eines Balles
  • Balancieren: Fixieren der Arme an den Hüften und Bewältigung der Runde ohne ausgleichende Arme
  • Bewältigen der Balancierrunde auf allen Vieren (gleichzeitige Arm- und Beinbelastung)
  • Balancieren bei Gegenverkehr: Aneinander vorbei bewegen

Was ist der Trainingseffekt?

Die Kräftigung der Rumpfmuskulatur und auch die Verbesserung der Gleichgewichts- und Steuerungskompetenz auch in überraschenden Situationen.

Sicherheitshinweis:

  • entweder als Sitz- oder als Gleichgewichtsgerät benutzen
  • Sicherheit geht vor Geschwindigkeit

Skisimulator

Was ist zu tun?

  • Besteigen der aufgehängten Platte und der Skiimitationen von einer Person
  •  Belastung beider Skier mit jeweils einem Fuß im Mittelbereich
  •  Einnehmen unterschiedlicher Stand-, Kniebeuge- und Verkantungspositionen. 

Welche Varianten sind möglich?

  • Imitationen von typischen Skibelastungen (Buckelpistenfahren, kurze und lange Schwünge, kleine Sprünge, Vorlage, Rücklage)
  • Kniebeugen in Serie
  • Gleichgewichtsübungen im Einbeinstand, Einbeinkniebeuge, Belastungswechsel vom linken auf den rechten Ski und zurück
  • Test/Wettkampf: Wie lange kann ich in einer tiefen Kniebeugeposition verharren?

Was ist der Trainingseffekt?

  • Verbesserung der Kondition und Koordination durch den Wechsel zwischen unterschiedlichen skispezifischen Positionen.
  • spezifische Vorbereitung auf die Wintersaison
  • Verbesserung des Gleichgewichts
  • Kräftigung der Beinstreckmuskulatur und der stabilisierenden Muskulatur (insbesondere Fußgelenk und Knie)
  • Verbesserung der Propriozeption (Sinne, speziell im Bereich des Sprung- und Kniegelenks)

Sicherheitshinweise:

  •  vorsichtiges Besteigen und kontrolliertes Verlassen der Platte
  •  bei den ersten Versuchen: Handkontakt zu einer sichernden Person
  •  Betreten und Benützung von Platte und der Ski nur von einer Person
  •  andere Nutzer:innen nicht von der Platte stoßen

Stehseilschaukel

Was ist zu tun?

  • Besteigen des Schiffstaus durch eine bzw. mehrere Personen
  • Einnehmen einer sicheren beidbeinigen Standposition mit einem stabilen Umgreifen zweier v-förmiger verspannter Haltetaue mit der linken und rechten Hand
  • durch rhythmische Bewegungsimpulse nach vorne und hinten die Stehseilschaukel in Schwingung versetzen
  • während des Schaukelns, die Standposition durch aktive und reaktive Muskelarbeit aufrechterhalten bzw. immer wieder situativ anpassen

Welche Varianten sind möglich?

  • unterschiedliche Kinder-/Nutzer:innenanzahl am Gerät
  • unterschiedlich schnell und hochschwingen
  • nur bei ruhendem Tau: Weitersteigen und Klettern am Tau

Was ist der Trainingseffekt?

  • Koordinationsverbesserung (Rhythmus, Raumorientierung, Gleichgewicht, Differenzierung)
  • Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur (besonders Fußgelenk, Knie, Rumpf, Arme, Schultern)
  • Verbesserung der kinästhetischen Wahrnehmung (Sinne im Körperinneren)

Sicherheitshinweis:

  • Besteigen und Absteigen nur im ruhigen (nicht schwingenden) Zustand
  • kein Abspringen
  • gleichmäßige Verteilung der Nutzer:innen über die ganze Länge des Taues
  • Schwingungsbereich nicht betreten
  • nicht bis zum Anschlagbereich schwingen

Kletterstrecke

Was ist zu tun?

  • Durchklettern einzelner Kletterabschnitte bzw. der gesamten Kletterstrecke

Welche Varianten sind möglich?

  • Unterschiedliche Wege innerhalb der Kletterzonen wählen
  • Steigerung der Geschwindigkeit und Präzision (exakte Griffsetzung)
  • in ungewohnten Positionen (z. B. rücklings) klettern
  • nur mit drei Extremitäten an den Tauen/Seilen (2 Arme und 1 Bein; 1 Arm und 2 Beine) klettern
  • mehrere Personen klettern neben- und übereinander bzw. aneinander vorbei
  • Zusatzaufgaben während des Kletterns lösen

Was ist der Trainingseffekt?

Die Verbesserung der Arm-/Bein-Koordination und die Kräftigung der Finger-, Arm-, Schulter-, Rumpfmuskulatur.  Auch die Sensorik wird verbessert. 

Sicherheitshinweise:

  • Erste Versuche nur mit „Sicherung“ einer zweiten Person durchführen
  • Anfangs nicht zu weit nach oben klettern
  • Auf einen sicheren Griff bzw. Halt achten
  • bei Anfängerinnen und Anfängern keine Beeinflussung durch eine andere in unmittelbarer Nähe kletternde Person

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