Stadtentwicklung

Leonding 2030 - Stadtentwicklung neu gedacht

Drei Säulen für erfolgreiche Wirtschafts- und Regionalstrategien: Bildung, Mobilität, Konferenzen/Tagungen

Leonding geht einen ungewöhnlichen Weg in der strategischen Stadtentwicklung. Gemeinsam mit den regionalen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik wurde in Leonding an einem dynamischen Visionsprojekt gearbeitet, das die Stadt vor allem in den Bereichen Bildung, Mobilität und Konferenzen/Tagungen als aktive Stadt der Zukunft positionieren wird. Die Gründung der Agentur für Standort und Wirtschaft im Jahr 2019 legte den Grundstein für die ambitionierte Neuausrichtung.

Im Rahmen eines Markenprozesses wurde die Identität der Stadt Leonding erhoben. Kernstück des gesamten Prozesses war das Miteinbeziehen von Persönlichkeiten aus allen Lebensbereichen der Stadt Leonding, aus der regionalen Wirtschaft, den Schulen, der Kultur, der Stadtpolitik und der Bevölkerung. Das spiegelt sich auch im neuen Logo von Leonding wider.

Hier geht's zum neuen Leondinger Logo.

Bevölkerung wünscht sich belebtes Zentrum

Aus den Stadtentwicklungsdiskussionen mit der Bevölkerung ist bekannt, dass sich Leonding ein belebtes Stadtzentrum wünscht. Im Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK), das der Gemeinderat 2017 beschlossen hat und dem Land OÖ. übergeben wurde, ist dieses Leondinger Zentrum für den Bereich von der Straßenbahn (B 139) bis nördlich der Ruflinger Straße ausgewiesen. Die Trennwirkung durch die kommende ÖBB-Hochgeschwindigkeits-Trasse kann nur durch eine Einhausung überwunden werden. Eine Zerschneidung der Stadt in einen Süd- und Nordteil würde diese Zentrumsentwicklung verhindern und die Stadt auf Dauer massiv schädigen. Leonding braucht aber eine Stärkung des Zentrums.

Um das Stadtzentrum attraktiver zu machen, ist die Umgestaltung des Stadtplatzes geplant:

Unter dem Motto „Stadtplatzgestaltung – Platz der Begegnung und Belebung“ fasste der Leondinger Gemeinderat Anfang 2020 den Beschluss, für eine Neugestaltung des Stadtplatzes. Mit 1. April 2020 hätte der Baustart erfolgen und der Stadtplatz bis Ende August 2020 in eine wahre „Piazza“ umgestaltet werden sollen. Aufgrund des Covid-19 Lockdowns im März und April und der zunächst unsicheren finanziellen Auswirkungen konnte das Projekt nicht wie geplant im Frühjahr 2020 starten. Im Juli beschloss jedoch der Gemeinderat, die Neugestaltung des Stadtplatzes doch noch 2020 zu starten.

„Wir möchten für die Menschen in Leonding einen zentralen Platz zum Wohlfühlen schaffen, an dem man sich gerne aufhält und bei dem unser Motto Schön, hier zu leben. erlebbar wird“, so Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek.  

Wie soll der neue Stadtplatz nun aussehen?

Für den gemütlichen Platz zum Verweilen werden u.a. folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Mehr Grün im Stadtzentrum: große Bäume, großzügige nutzbare Grünflächen
  • Moderne Beschattung in Form eines gespannten Daches: bietet Regensicherheit – auch bei Veranstaltungen
  • Moderne Oberflächen
  • Mobilitätsknoten: E-Car Sharing, E-Ladestation, Streifen für RadfahrerInnen. Die Parkplätze bei der Raiffeisenbank bleiben für KundInnen bestehen.  
  • Neuer Brunnen: Wasserspiele aus dem Boden – vor allem für Kinder eine kühle Abwechslung
  • Michaeliplatz: mehr Platz für die Gastgärten

Für das neue Stadtzentrum investiert Leonding bis zu 1,6 Millionen Euro, ein Teil davon wird über Förderungen wieder retour fließen. Die Gründe für den Baustart 2020 waren, dass seitens des Bundes finanzielle Unterstützungen für Infrastrukturprojekte in Aussicht gestellt wurden, das Stadtfest abgesagt wurde und die Stadt Leonding dabei unterstützen möchte, die Wirtschaft möglichst rasch wieder anzukurbeln.

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