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Info vom Landesjagdverband

Frühling im Revier

Im Frühling beginnt für viele Wildtiere die wichtigste Zeit des Jahres: die Aufzucht ihrer Jungen. Auch der Feldhase bringt bereits ab Ende Februar seinen ersten Nachwuchs zur Welt. In den Wiesen und Feldern Oberösterreichs sind daher wieder zahlreiche Junghasen unterwegs – oft gut versteckt und scheinbar allein. Doch gerade diese vermeintliche Einsamkeit führt immer wieder zu Missverständnissen. Viele Menschen glauben, ein Jungtier sei verlassen und nehmen es mit. Dabei befinden sich die jungen Feldhasen in der Regel in unmittelbarer Obhut ihrer Mutter. Häsinnen säugen ihren Nachwuchs meist nur einmal täglich – oft nachts und nur wenige Minuten lang. Dieses Verhalten schützt die Jungtiere vor Fressfeinden, da häufige Besuche der Mutter Räuber auf die Spur führen könnten. Der Oberösterreichische Jagdverband appelliert daher an alle Naturbesucherinnen und Naturbesucher: Junge Feldhasen bitte nicht berühren oder mitnehmen! 

In den meisten Fällen brauchen die Tiere keine Hilfe. Wird ein Jungtier unnötig aus der Natur entfernt, sinken seine Überlebenschancen erheblich. Gerade in der intensiv genutzten Kulturlandschaft haben es junge Wildtiere ohnehin schwer. Wetter, Fressfeinde und menschliche Störungen stellen eine große Herausforderung dar. Deshalb ist Rücksichtnahme besonders wichtig.

Wer in der Natur unterwegs ist, kann mit einfachen Regeln viel zum Schutz der Tiere beitragen:

  • auf den Wegen bleiben
  • Hunde unter Kontrolle oder an der Leine führen
  • Wildtiere und ihre Jungen nicht stören
  • ausreichend Abstand halten
  • keinen Müll in der Natur zurücklassen

So kann jeder dazu beitragen, dass der Nachwuchs heimischer Wildtiere ungestört aufwachsen kann.

Wild-Nachwuchs
Foto: A. Gasselsberger

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