Juli 2026. Mit dem im Gemeinderat beschlossenen und von Bund und Land OÖ mitunterzeichneten Memorandum of Understanding wurde der Grundstein für die Einhausung der Westbahnstrecke in Leonding gelegt. Nun sind die technischen Planungen von den ÖBB abgeschlossen, weshalb im Herbst ein Realisierungsübereinkommen unterzeichnet werden soll. Zur laufenden Abstimmung wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums, des Landes OÖ, der Stadt Leonding sowie den ÖBB.
Die Planung, Genehmigung und Umsetzung erfolgt durch die ÖBB. Das nun vorliegende Detailprojekt für die Einhausung sowie einer Unterführung im Bereich der Steinkellnerstraße/Florianiweg sieht eine durchgehende Einhausung von 360 Metern vor. Wenn man die Ein- und Ausfahrtsportale mitrechnet, kommt man auf eine Länge von 382,5 Metern. Das Bauwerk befindet sich zwischen der Unterführung Gerstmayrstraße und der Überführung der Leondinger Straße.
Eine Genehmigung, die Voraussetzung für die Errichtung der Einhausung ist, kann erst nach formeller Einreichung des Projektes durch die ÖBB bei der Behörde erfolgen. Die Einhausung soll als Aufsatzprojekt im UVP-Verfahren geführt werden.
Die Projekt- und Terminverantwortung liegt bei den ÖBB. In den nächsten Monaten (voraussichtlich im Herbst) sollen ÖBB, Land OÖ und Stadt Leonding nun die Durchführung des Projektes zu den vorgelegten Kosten beschließen. Ziel aller Beteiligten ist eine rasche Genehmigung und Umsetzung des Projektes im vereinbarten Rahmen.

